Die Kerngruppe rund um den Arbeitsbereich 3 verfolgt einen Denkansatz, wie die Kirche mitten in der Gesellschaft strahlen kann. Nicht, weil die Gebäude so groß oder beeindruckend sind, sondern weil die Menschen, die sich dort versammeln, Wärme, Glauben und Engagement ausstrahlen. Die Kirche ist ein Ort, an dem jeder willkommen ist, unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebensgeschichte. Gerade diese offene Haltung macht sie zu einem Lichtpunkt in der Umgebung.
Eine strahlende Kirche wagt es zudem, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken, im Bewusstsein, dass das wahre Licht nicht von den Menschen selbst kommt, sondern dass das Licht, das Richtung gibt, begeistert und verbindet, von Christus kommt. Wenn eine Gemeinde aus diesem Glauben heraus lebt, strahlt sie Hoffnung auf alle aus, die ihr begegnen. So bleibt die Kirche ein Ort, an dem der Glaube wächst, Menschen zueinanderfinden und Gottes Liebe in Wort und Tat sichtbar wird.
Gleichzeitig wird der Schwerpunkt auf den Auftrag der Kirche und dessen praktische Umsetzung gelegt. Die Bedeutung des Gebets, aus dem der Missionsauftrag hervorgeht, wird unterstrichen, um ein klares Bild davon zu erhalten, wo Gott uns in seinem Plan einsetzen möchte.
Die Arbeitsgruppe schlägt den Bezirken vor, bei jeder Bezirksversammlung Zeit für eines der folgenden Merkmale unserer Mission einzuplanen: das Evangelium weitergeben, die Gemeindemitglieder schulen, Gerechtigkeit und Versöhnung anstreben, in Liebe dienen, für die Schöpfung sorgen. Da die meisten Bezirke fünfmal im Jahr tagen, wird jedes Thema einmal im Jahr behandelt, sodass innerhalb von etwa einem Jahr eine erste Bewertung möglich ist. Die praktische Umsetzung dieser Punkte bleibt den einzelnen Bezirken überlassen. Dabei ist der Dialog mit den Gemeinden – einschließlich des Feedbacks – von großer Bedeutung.
Viel Weisheit bei der Umsetzung dieses Ziels.
Chris De Pauw
Vertreterin des Bezirks Zwei-Flandern im Synodalrat
