Der erste Arbeitsbereich verfolgt ein geistliches und seelsorgerisches Ziel. Er widmet sich den Menschen, die unsere Kirche bilden. Denn auch wenn es wichtig ist, unsere Kräfte sachlich zu bündeln und in die Welt hinauszugehen, ist es ebenso wichtig, dass es uns selbst gut geht. Auch wenn wir mit den besten Absichten daran arbeiten, die Solidarität untereinander und mit unserem Umfeld zu gestalten, ist es kein überflüssiger Luxus oder Nabelschau, uns zu fragen, wie es uns selbst geht. PfarrerInnen, DiakonInnen mit einem besonderen Auftrag, PionierInnen, Gemeinden, Gemeindemitglieder usw. usw. Die Herausforderungen für unsere Kirche werden größer, und viele Menschen arbeiten hart und überfordern sich dabei manchmal selbst. Oft arbeiten wir viel zu isoliert und tragen Sorgen mit uns herum, die uns überfordern. Und auch wenn wir uns mit vielen wertvollen Dingen beschäftigen, ist es von entscheidender Bedeutung, die Isolation zu durchbrechen, die Menschen oft in der Kirche erleben. Wir brauchen mehr Begegnungen untereinander und mehr Fürsorge für uns selbst und für den anderen. Darum geht es in Arbeitsbereich 1. Wir wollen an einer geistlich gesunden Kirche arbeiten, mit Menschen, die mit Freude und in gegenseitiger Verbundenheit an der Kirche von morgen arbeiten. In Arbeitsbereich 1 geht es also um die Fürsorge füreinander und um die Fürsorge für uns selbst.
Pfar. Marcel Pool
Turnhout
